Fotografie Tipps

Flimmern beim Filmen verhindern

Es kann passieren, dass man beim Filmen ein unangenehmes flimmern aufnimmt. Das Flimmern bzw. Flackern tritt bei Leuchtstoff und Energiesparlampen aber auch bei LEDs auf. Es liegt an dem Stromnetz, die Lampen werden mit Wechselstrom versorgt. Der Wechselstrom ist eine Spannung, deren Polarität sich regelmäßig wechselt (Sinuskurve). Zwischen dem Wechseln gibt es einen Nullpunkt an dem kein Strom fließt. Das menschliche Auge nimmt diesen Wechsel gar nicht wahr, im Gegensatz zu der Kamera.


Häufig ist es bei Slow Motion Aufnahmen zu beobachten, man sieht die Interferenzen bei dem Licht in Form von Streifen (Flimmern). Wer dieses Flimmern verhindern oder reduzieren will, der sollte auf die Bildrate achten, denn das Europäische Stromnetz hat eine Frequenz von 50Hz, dass heißt man sollte die Kamera dann auf den Modus PAL einstellen, dadurch kann man nur noch in 25 oder 50 FPS filmen. Wer nämlich mit 30 oder 60 FPS (NTSC) sieht wiederum stärker das Flimmern, durch den Polaritätswechsel. Außerdem sollte man beim filmen auch darauf achten, dass die Belichtungszeit immer der doppelte Wert von der Bildrate ist.

Also z.B.:

bei 25 FPS -> 1/50 Sek.

bei 50 FPS -> 1/100 Sek.