Review

Canon EOS 700D

In diesem Review stelle ich die DSLR Canon EOS 700D mit dem Kit-Objektiv (EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS STM) kurz vor und gehe besonders auf die technischen Details ein.


Der erste Eindruck

Auf dem ersten Blick hat die Optik voll und ganz überzeugt. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und liegt gut in der Hand. Ich finde die Größe genau passen aber wer lieber ein etwas kleineres Gerät will, sollte zur Canon EOS 100D greifen.

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Ausstattung

Durch das Rad an der Oberseite lassen sich verschiedene Modi einstellen. Insgesamt gibt es 12 Auswahlmöglichkeiten: Programmautomatik (P), Blendenautomatik (TV), Zeitautomatik (AV), manuelle Belichtung (M), Sport, Makro, Landschaft, Porträt, Kreativ-Automatik (CA), Blitz Aus, Automatische Motiverkennung und Besondere Szene (Nachtporträt, Nachtaufnahme ohne Stativ und HDR). Besonders praktisch für Anfänger ist, dass bei jedem Modus die Verwendungsmöglichkeiten dazu stehen. Im Live-View kann man noch bestimmte Kreativfilter benutzen. Den Kreativfilter „Miniatureffekt“ finde ich dabei am interessantesten. Er verstärkt die Farben und lässt das Bild oben sowie unter unscharf, dadurch wird einen sehr cooler Miniatureffekt erzeugt.

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An Bord hat die Kamera einen Mini HDMI, MIC, Fernauslöser und A/V out Anschluss. Bis jetzt habe ich nur den Fernauslöser Anschluss gebraucht. Die 2 Bildübertragung Anschlüsse finde ich nicht so wichtig, da man die Aufnahmen fast überall mit der SD Karte abspielen kann. 


Bildqualität

Die Bildqualität war wie zu erwarten, super. Die Canon hat einen 18-Megapixel-Senor der gestochen scharfe Bilder schießt. Auch das Rauschverhalten ist für eine Mittelklassen-DSLR ziemlich gut. 


ISO

Die Lichtempfindlichkeit lässt sich von ISO 100 bis ISO 25.600 einstellen, dass heißt man kann auch bei schlechtem Licht relativ gute Aufnahmen erzielen.   

ISO-vergleich


Autofokus 

Der Autofokus nutzt 9 Kreuzsensoren um eine schnelle und korrekte Scharfstellung zu ermöglichen. Der Vorgänger, die Canon EOS 600D verfügt 9 Sensoren, wovon nur einer ein Kreuzsensor ist. Auch dem Kit-Objektive ist das schnelle Fokussieren zu verdanken, durch die neue STM-Technik bringt das Objektiv auch im Videomodus ein entscheidenen Vorteil. 


Bewegbarer Touchscreen 

Heutzutage sind viele Modelle mit einem schwenkbaren Display ausgestattet, aber bei diesem Modell gibt es sogar eine Touchscreen-Funktion. Das Touchscreen erleichtert erheblich die Bedienung, man kann aber auch über die Tasten alles bedienen.

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Videomodus

Die 700D filmt in Full-HD (1080p) mit 25 und 30 Bilder pro Sekunde. Bei 720p schafft die Kamera sogar 60 Bilder pro Sekunde, dies ermöglicht auch Slow-Motion Effekte. Wie schon beim Autofokus erwähnt, wird die neue STM-Technik im Kit-Objektiv benutzt, dass heißt der Autofokus arbeitet kontinuierlich im Videomodus, er kann sogar Gesichter folgen. Durch die STM-Technik wird außerdem das Scharfstellen fast lautlos und damit lohnt es sich sogar mit dem internen Stereomikrofon zu filmen.


Akku

Der originale Akku hält mit einer Ladung ungefähr 1000 Bilder durch. Das ist meiner Meinung nach ein sehr gutes Ergebnis und reicht vollkommen für den normalen Gebrauch aus.


Fazit

Die Canon EOS 700D mit dem Kit-Objektiv kostet ca. 540€ (Stand 2015). Für diesen Preis bekommt man eine sehr gute DSLR Kamera. Sie ist für Anfänger hervorragend geeignet, da viele Einstellung weitestgehend über die Kamera erklärt werden. Aber auch Fortgeschrittene können viel mit der Kamera anfangen. Es gibt genügend Einstellungsmöglichkeiten und auch einen zuverlässigen Automatikmodus. Ich kann die Kamera auf jeden Fall weiterempfehlen.

EDIT ( 07.09.2016)

Nach anderthalb Jahren und gefühlt 10.000 Bildern, funktioniert die Kamera noch wie am ersten Tag. Ich habe zu der Kamera auch noch eine Steadycam (Schwebestativ) geholt, um die Filmfunktion komplett zu nutzen und ein Teleobjektiv von Canon für Fernaufnahmen, damit ist meine Ausrüstung jetzt komplett und ich kann meine Canon EOS 700D variabel einsetzen.